Infos zum Kittenkauf

Ab und zu gibt es bei uns Jungtiere, welche einen Kuschelplatz auf Lebenszeit suchen.

Bitte lesen Sie auch nebenstehende Informationen,

über weitere Fragen freuen wir uns und geben gerne Auskunft.

Ein Tier zu kaufen heißt Verantwortung für die nächsten 15 – 20 Jahre zu übernehmen. Neben dem Kaufpreis braucht die Katze regelmäßig Futter, Pflegeprodukte sowie Tierarztbesuche, welche Geld kosten – unterschätzen Sie diese Ausgaben nicht.

Reine Wohnungskatzen könnten Spuren hinterlassen,

z. B. die Polstergruppe als Kratzbaum benutzen oder an Vorhängen hochklettern.

Haare auf den Kleidern oder Futter und Streureste sind typische Zeichen dafür, dass man die Wohnung mit Tieren teilt. Überlegen Sie hierzu, ob jemand im Haushalt allergisch auf Tierhaare reagiert.

Wenn Sie zur Miete wohnen halten Sie vor dem Kauf Rücksprache mit ihrem Vermieter.

Bevor Sie sich für eine Katze entscheiden, sollten Sie sich möglichst gut darüber informieren, Literatur hierzu gibt es sowohl im Buchhandel wie auch im Internet.

Machen Sie sich vor dem Kauf auch Gedanken, wer bei Ihrer Abwesenheit (z. B. Urlaub) die Betreuung der Vierbeiner übernehmen könnte.

 

Was Sie vor dem Kauf einer Katze beachten sollten

Eine Rassekatze von einem Züchter hat immer einen Stammbaum und einen Registrierungschip. Sollte Ihnen eine Katze ohne Papiere angeboten werden (weil die Papiere ja sowieso nur im Schrank liegen), dann die Hände weg. Ein Züchter der seine Kitten nicht registrieren lässt, hat dafür andere Gründe, z. B. dass er mehr als drei Mal in zwei Jahren Junge bekommt und somit die Katze ausbeutet wird. Wenn ich dann noch höre, ich will in keinen Verein, da muss ich nur bezahlen, dann geht einem schon die Hutschnur hoch, denn die Mitgliedschaft in unserem Verein kostet mich 40 Euro im Jahr und ein Stammbaum für´s Kätzchen 20 Euro. Also kann das kein Grund sein.

Weiterhin kann ich anhand des Stammbaums erkennen, welcher Kater oder welche Katze wurden schon mal verpaart, so dass es nicht zur Inzucht kommt.

Weiterhin werden Kitten aus Nicht-Zuchten schon mit 8 Wochen der Mutter entrissen und die Sozialisierung von Mutter und der Gruppe gehen verloren. Ein Züchter der seine Kitten früher abgibt, will Kosten sparen. Die Kitten haben nur eine Grundimmunisierung, so dass sie sehr anfällig sind und häufig krank werden. Wenn Sie eine Katze kaufen, achten Sie darauf, dass sie zwei Impfungen hat, ein Gesundheitszeugnis vom Tierarzt und mehrfach entwurmt wurde.

Besuchen Sie mehrmals die Zucht und nehmen Sie sich Zeit und beobachten Sie:

 

-Wie verhalten sich die Katzen, sind sie scheu oder kommen sie nach einer Weile     zutraulich zu Ihnen?

– Machen die Katzen und Kätzchen einen gesunden, verspielten Eindruck?

-Haben die Kätzchen Kot am Po, verklebte Augen, niesen sie häufig?

– Kann der Züchter Ihre Fragen beantworten oder weicht er aus?

-Wenn Sie Kinder haben, nehmen Sie lieber ein furchtloses statt ein sensibles Kätzchen und lassen Sie auch Ihr Kind entscheiden.

 

Kaufen Sie niemals ein Kätzchen auf einer Ausstellung. Man kann da natürlich schon alles besprechen und einen Termin ausmachen zur Besichtigung. Aber schlafen Sie noch mal darüber, eine Katze wird im Durchschnitt 15 Jahre mit Ihnen leben und es sollte nicht ein spontaner Kauf sein, den Sie bald bereut haben.

Machen Sie keine Kompromisse. Wenn die hygienischen, gesundheitlichen Zustände in der Zucht Ihnen nicht zusagen, gehen Sie ohne ein Kitten aus diesen schlimmen Verhältnissen zu befreien. Denken Sie daran, dass für befreite Katzen mit Sicherheit immer wieder Neue nach kommen. Unterstützen Sie nicht solche Vermehrungsanstalten! Seien Sie sich dessen bewusst, dass hohe Tierarztkosten auf Sie zukommen können.

Und noch eine Bitte: Niemand wird etwas dagegen haben, wenn Sie mehrere Zuchten besuchen, um sich ein Bild von der Zucht und ihren Katzen zu machen.

Aber bitte nicht mehrerer Zuchten an einem Tag besuchen! Die Gefahr, Keime oder ähnliches von Haus zu Haus zu schleppen, ist recht groß.

Sollten Sie bei der Terminabsprache also gefragt werden, ob Sie an dem Tag schon einen weiteren Besuch geplant haben, ist das nicht böse gemeint, sondern nur umsichtig.